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SICHERHEIT. Ein gerade in unserer Zeit oft und gern gebrauchtes Wort. Es fängt schon im Kindesalter an: Erst nämlich wenn wir uns „sicher“ fühlen, kann sich ein wohliges Gefühl entwickeln. Einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit aller Mitbürgerinnen und Mitbürger leisten die Freiwilligen Feuerwehren (FFW) in Türkenfeld und Zankenhausen. Wie der Name schon sagt, funktionieren diese Institutionen nur solange, wie es auch „Freiwillige“ (m/w) gibt. Der Gemeinderat hat sich deshalb in den vergangenen Jahren ganz bewusst dazu entschieden, in die Ausrüstung unserer Wehren zu investieren. Nun gilt es, gerade in der heranwachsenden Generation das Interesse am freiwilligen Dienst in den Feuerwehren unserer Gemeinde zu wecken. Doch nicht nur Ausbildung und harte Arbeit stehen auf dem Programm. Wer sich einlässt auf das „Abenteuer Feuerwehr“, wird sich wiederfinden in einer intakten Gemeinschaft, die Zusammenhalt und Kameradschaft groß schreibt.
In diesem Zusammenhang hat sich Emanuel Staffler mit zwei jungen Feuerwehrleuten (Maximilian Sichart und Marina Schneller) unterhalten:
Rotes Auto, Martinshorn und Schutzkleidung: Für so manch’ Jugendliche ist der Dienst in der FFW alles andere als „cool“. Wie überzeugt ihr sie vom Gegenteil?
M. Sichart: Im Feuerwehrdienst wird dir Einiges abverlangt, aber es wird auch Vieles geboten: Bei uns erlebst Du Gemeinschaft mit anderen jungen Leuten aus der Gemeinde. Du kannst Dich für andere Bürger engagieren und deine Fähigkeiten sinnvoll nutzen. Es gibt Einiges an Action und wir haben auch viel Spaß mit den Kameraden. Außerdem wird man ernst genommen und kann auch mitentscheiden - und nicht zuletzt " die Freude am Helfen in der Not".
M. Schneller: Wir helfen bei Bränden, Verkehrsunfällen, Unwettern, Stürmen und Überschwemmungen, retten auch mal Tiere oder sichern Festzüge ab. Hier wird es nie langweilig
Wann habt ihr Euch entschlossen, in der FFW aktiv zu werden und vor allem warum?
M. Sichart: Ich habe mich mit 15 dazu entschlossen. Beim Tag der Offenen Türe wurde mir die Feuerwehr gezeigt und erklärt und ich fühlte mich sofort gut aufgehoben. Die Technik und das Miteinander, Probleme zu lösen und somit Anderen zu helfen, haben mich überzeugt. Mittlerweile bin ich seit 5 Jahren im Aktiven- Dienst und ein Ende an neuen Erfahrungen und Herausforderungen ist noch lange nicht in Sicht.
M. Schneller: Ich habe mich vor ca. 2 Monaten dazu entschlossen zur Feuerwehr beizutreten und wurde sofort herzlich aufgenommen wurde. Auf die Feuerwehr kam ich da meine Familie schon seit vielen Jahren im aktiven Dienst ist. Jetzt will ich meinen Beitrag dazu leisten.
Oftmals ist im Berufsleben die Rede von sozialer Kompetenz und Verantwortung. Auch Teamgeist und Einsatzbereitschaft sind mehr gefragt denn je. Dinge also, die man in der FFW quasi nebenbei mit auf den Lebensweg bekommt – oder?
M. Schneller: Bei uns in der Feuerwehr findest du viele Berufssparten: Arbeiter, Automechaniker, Computerfreaks, Handwerker, Landwirte, Beamte - Alt und Jung. Alle bringen ihre unterschiedlichsten Fähigkeiten in die Feuerwehrarbeit ein. Man hilft sich gegenseitig und kann sich im Einsatz auf den anderen verlassen, einfach eine "coole Truppe".
M. Sichart: Jeder kann in die Situation geraten, die Hilfe der Feuerwehr zu benötigen. Bei uns engagieren sich freiwillige Frauen und Männer, um Anderen in Not und bei Gefahr zu helfen. Wie M. Schneller schon gesagt hat, ist bei uns Jeder für den Anderen da. Feuerwehr ist ein anderes "Hobby"- lehrreich, spannend und aufregend zugleich! Bei uns wirst Du gebraucht!
„Das Leben besteht nicht nur aus Lernen und harter Arbeit“, dieser viel zitierte Satz gilt hoffentlich auch für die FFW. Wie verbringt ihr eure gemeinsame Freizeit?
M.Sichart: Wir veranstalten Feste, wie z.B. das Fischerstechen, machen Ausflüge (z. B. nach Salzburg, auf ein Berghütte ins Allgäu) gehen schwimmen und beteiligen uns an den vielen Veranstaltungen in Türkenfeld. Vom Stockschießen bis hin zu Quattro- Ball ist die Feuerwehr immer vertreten.
Haben wir Ihr/Dein Interesse geweckt? Dann freut sich Maximilian Sichart auf einen Anruf (0151/41258590) oder eine E-Mail (
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)!

Foto (Bernhard Feyrsinger): Marina Schneller und Maximilian Sichart im Gespräch mit Emanuel Staffler.
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